Alternativen

Milch ersetzen

Pflanzliche Milch lässt sich überall dort verwenden, wo herkömmlicherweise Kuhmilch eingesetzt wird. Je nach Verwendungszweck eignen sich einige Sorten besser als andere, so macht sich ungesüßte Sojamilch in herzhaften Suppen möglicherweise besser als vergleichsweise süße Reismilch, für den Milchschaum auf dem Kaffee bietet sich dagegen eher gesüßte und etwas fetthaltigere Sojamilch an.

Sojamilch
Von Müsli und Cornflakes über Pfannkuchen, Suppen und Soßen, alle Arten von Gebäck bis zu Pudding, Eis und heißer Schokolade, in Kaffee oder Tee oder einfach pur in der gesüßten oder ungesüßten Variante, oder mit Schokoladen-, Vanille-, Cappuccino-, Waldbeeren- oder Bananengeschmack.

Es gibt inzwischen sehr viele Hersteller, deren Produkte sich geschmacklich zum Teil sehr stark unterscheiden. »Die eine« Sojamilch gibt es also nicht, es lohnt sich aber, die verschiedenen Sorten einmal auszuprobieren.

Viele Sojamilchsorten sind mit Calcium und/oder Vitamin B12 angereichert.

Sojamilch findest du in fast allen Super- und Drogeriemärkten sowie in Bioläden und Reformhäusern. In der gesamten EU und in der Schweiz darf laut Gesetz nur die Milch weiblicher Rinder als »Milch« verkauft werden. Die Bezeichnung »Sojamilch« ist deshalb für den Handel nicht zulässig, meist wird deshalb die Bezeichnung »Soja-Drink« verwendet.

Sojamilch lässt sich auch selbst herstellen, was zwar mit mehr Aufwand verbunden, dafür aber langfristig günstiger ist. Außerdem lassen sich so Konsistenz, Geschmack und Süße selbst »einstellen«. Rezepte und spezielle Küchengeräte für angehende »Großproduzenten« finden sich im Internet.

Hafer-, Reis- und Dinkelmilch
Getreidemilch ist eine hervorragende Alternative zu Sojamilch bei Allergie oder Wunsch nach Abwechslung. Diese Sorten erhalten oft durch ihre Fermentierung eine gewisse Süße, wodurch sie sich besonders für Milch- und Fruchtshakes sowie Cornflakes oder Müsli eignen, aber auch zum Backen, in Kaffee oder Tee oder gut gekühlt und pur probiert werden wollen.
Die im Handel erhältlichen Produkte variieren geschmacklich von Hersteller zu Hersteller. Am besten allen eine Chance geben!

Hafer-, Reis- und Dinkelmilch gibt es in einigen Supermärkten, in vielen Drogerie- und Biomärkten und in Reformhäusern.

Wie Sojamilch kann auch Getreidemilch leicht selbst hergestellt werden. Rezepte dazu gibt’s im Internet oder in einigen Kochbüchern.

Mandel-, Haselnuss- und Cashewmilch
Die verschiedenen Nussmilchsorten schmecken besonders gut eisgekühlt als süße Erfrischung oder als Grundlage für Desserts oder selbst gemachtes Eis.

Nussmilch ist bereits in mehreren Supermarktketten erhältlich, darüber hinaus auch in vielen Drogerie- und Biomärkten und in Reformhäusern.

Auch Nussmilch lässt sich in der eigenen Küche herstellen. Vielleicht findest du die perfekte Mandel-Cashew-Mischung …

Kokosmilch
Kokosmilch ist die dickflüssigste Pflanzenmilch und gleichzeitig auch die mit dem stärksten Eigengeschmack. Sie ist ideal für die Zubereitung vieler asiatischer Gerichte und als Basis für cremige Desserts oder Gebäckfüllungen geeignet.
Auch hier gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern, was die Konsistenz und die Intensität des Kokosgeschmacks betrifft.

Zusammen mit Wasser kann das Fruchtfleisch von Kokosnüssen mittels Mixer oder Pürierstab in frische Kokosmilch verwandelt werden (funktioniert auch mit getrockneten Kokosraspeln oder -flocken).

Kokosmilch ist praktisch überall zu finden, in Supermärkten, im asiatischen Lebensmittelhandel sowie in Bioläden, Reformhäusern und vielen Drogeriemärkten.

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