Aktion

Aktion: Spenden

Es gibt überall auf der Welt Orte, an denen Tiere aufgenommen werden, die aus dem System der Tierproduktindustrie befreit werden konnten oder auf eine andere Weise diese so genannten Lebens- oder Gnadenhöfe (englisch: Sanctuaries) erreicht haben. Oft kannst du dort für einzelne Tiere oder Gruppen eine Patenschaft übernehmen und die Höfe mit einmaligen oder regelmäßigen Spenden unterstützen. Eine solche Patenschaft lässt sich auch im Namen einer befreundeten Person oder eines Familienmitglieds abschließen und wird damit zu einem (nicht zuletzt für die Tiere) wertvollen Geschenk. Vermieden werden sollten Spenden an große Organisationen, die wie Wirtschaftsunternehmen aufgebaut sind und daher einerseits gewaltige Geldmengen für sich selbst in Anspruch nehmen (Kosten für Verwaltung, Löhne, Mieten etc.), zum anderen äußerst selten Veganismus als die einzige Lösung für das Grundproblem zur Sprache bringen, sondern sich lediglich auf bestimmte Formen der Ausbeutung, auf bestimmte einzelne Tiere oder Tierarten beschränken. Unterstütze nach Möglichkeit nur Vereinigungen, die sich eindeutig zur Förderung der Tierrechte und des Veganismus bekennen und sich nicht scheuen, die Wahrheit öffentlich auszusprechen, auch wenn dies potentielle Spender »abschrecken« könnte. Wenn …

Aktion: Nachfrage

Kurz gesagt: Je mehr Menschen nach veganen Alternativen suchen, desto größer wird über kurz oder lang das Angebot werden. Wenn mit der Zeit mehr und mehr nicht vegane Produkte durch vegane ersetzt werden, werden dadurch nicht nur Tiere und Umwelt geschont, es wird auch für unsere Mitmenschen leichter, sich auf die vegane Lebensweise einzulassen. Frage in deinen Lieblingsläden freundlich nach, ob sie nicht mehr vegane Produkte anbieten möchten. Teile dem Verkaufspersonal mit, dass du das vegane Angebot in ihrem Geschäft zu schätzen weißt, und dass es noch viele weitere vegane Menschen gibt, die sich über eine größere Auswahl an tierfreundlichen Lebensmitteln, Bekleidung, Kosmetik etc. in ihrer Umgebung freuen werden. Bitte die Verantwortlichen von Restaurants, Imbissen, Kantinen oder Mensen höflich, ein (größeres) veganes Angebot zu schaffen. Hinterlasse eine Kontaktmöglichkeit (zum Beispiel deine E-Mail-Adresse), damit du auf Nachfrage geeignete Rezepte anbieten, Kochbücher empfehlen oder auf Schulungen oder Kurse für vegane Köche hinweisen kannst. Schreibe an die Hersteller von Lebensmitteln, Bekleidung, Kosmetikartikeln etc. und gib ihnen Anregungen, wie sie ihre Produkte dahingehend ändern könnten, dass für sie keine …

Aktion: Kochen und Backen

Die Ernährung spielt zwar nicht die einzige, aber dennoch die mit Abstand größte Rolle, wenn es um das vegane Alltagsleben geht. Viele Menschen teilen unsere Werte und Ideen, sehen im Veganismus jedoch keine Option, weil sie keine ausreichende Vorstellung davon haben, was vegane Menschen essen und dass eine vegane Ernährung in keinem Fall eine Einschränkung oder sogar Genussverzicht bedeuten muss. Und die beste Möglichkeit, anderen Menschen veganes Essen näherzubringen, besteht darin, ihnen veganes Essen zu servieren. Nachkochen Mache dich mit einfachen veganen Rezepten vertraut und gib sie an Familie und Freunde weiter (am besten, nachdem du für sie gekocht oder gebacken hast). Es gibt inzwischen unzählige Kochbücher sowie Webseiten und Blogs mit veganen Rezepten für jede Gelegenheit. Probiere Rezepte aus, variiere sie nach deinem Geschmack und gib sie weiter, zum Beispiel indem du sie über ein soziales Netzwerk weiterempfiehlst oder dort selbst ein Rezept mit Foto veröffentlichst. Mitbringen Verteile kleine selbstgemachte Leckereien am Arbeitsplatz, auf Parties, auf Ausflügen oder Zusammenkünften aller Art. Dafür eignen sich zum Beispiel Kekse, Waffeln, Muffins oder Cupcakes. Auch frische Sandwiches, …

Aktion: Direkte Hilfe

Adoptiere ein Tier aus einem Heim, wenn du über ausreichend Platz und Zeit verfügst, um dich angemessen um sie oder ihn zu kümmern. Kaufe niemals ein Tier von Händlern oder Züchtern, denn damit generierst du weitere Nachfrage und unterstützt ein System, in dem fühlende Individuen wie Ware produziert, gelagert, verkauft und entsorgt werden. Wenn du die Zeit dafür aufbringen kannst, hilf mit, für die Tiere in einem Tierheim zu sorgen oder ein neues Zuhause für sie zu finden. Vergiss dabei nicht, dass überfüllte Tierheime das Resultat unserer Denkweise sind, Tiere bestimmter Arten als Eigentum behandeln zu können, welches gekauft und wieder entsorgt werden kann. Letztendlich sollte es nicht darum gehen, mehr Spenden zu sammeln, um größere, besser ausgestattete Tierheime zu bauen, sondern darum, sie überflüssig zu machen.

Aktion

Indem du vegan wirst, trägst du auf direkte Weise zu dem Bestreben bei, die Nutzung von Tieren als unsere Ressourcen abzuschaffen. Du leistest einen Beitrag, ohne den es nicht möglich wäre, eine Welt zu gestalten, in der kein Tier mehr für unser Vergnügen oder unsere Bequemlichkeit ausgebeutet wird. Vegan zu werden ist jedoch nur das Mindeste, was wir als Einzelne tun können, um dieses Ziel zu erreichen. Um Tierausbeutung überflüssig zu machen, müssen viele weitere – genau wie du – ebenfalls vegan werden. Nur dann kann eine starke soziale Bewegung entstehen, die sich für das Recht aller Tiere einsetzt, nicht zu trivialen menschlichen Zwecken benutzt zu werden. Diese Bewegung kann nur wachsen, wenn wir auch mit anderen über Veganismus sprechen und damit die öffentliche Wahrnehmung verändern und die allgemeine Bereitschaft erhöhen, selbst vegan zu werden. Effektiv für Veganismus zu werben bedeutet nicht, unwirksame Tierschutz-Kampagnen zu unterstützen, die den Status der Tiere als Eigentum sogar noch fester zementieren, oder vor willkürlich gewählten Pelzgeschäften oder Metzgereien gegen deren Treiben zu protestieren. Es ist nur notwendig, dass du …