Aufklärung

Aufklärung: Allgemeine Tipps

Du bist stellvertretend. Begeben wir mit unserer Anschauung in die Öffentlichkeit, ist es möglich, dass wir für viele die ersten veganen Menschen sein werden, mit denen sie persönlichen Kontakt haben, und damit werden wir für sie – zumindest vorerst – alle anderen von dieser seltsamen Sorte repräsentieren. Das heißt, wie wir agieren und reagieren, wie wir Fragen und Antworten formulieren und in welchem Ton, was wir essen oder welche Kleidung wir tragen, all dies wird womöglich von unserem Gegenüber auf alle anderen vegan lebenden Menschen übertragen werden. Das ist unfair, aber nicht zu ändern. Sei dir dessen bewusst und weise gegebenenfalls einfach darauf hin, dass du dich nicht einer Armee von Klonen oder einer dogmatischen Sekte angeschlossen hast, sondern du selbst geblieben bist, mit einem erweiterten Sinn für Gerechtigkeit und Mitgefühl. Es gibt große und kleine, laute und leise, aktive und ruhige vegane Menschen, und je mehr es werden, desto schneller wird das Bild vom einheitlichen »Typ Veganer« verschwinden. Erlerne die Grundlagen. Um eine möglichst klare und einfache Botschaft vermitteln zu können ist es notwendig, …

Aufklärung: Einzelaspektkampagnen

Alle empfindungsfähigen Tiere haben das Recht, nicht benutzt zu werden, also sollten wir stets darauf hinweisen, dass es keinen moralisch bedeutsamen Unterschied gibt zwischen den Tieren, zu denen wir ein inniges persönliches Verhältnis pflegen und jenen, die wir als bloße Ressource behandeln. Alle verdienen die gleiche Berücksichtigung ihrer Interessen, egal wie sie aussehen, wo sie leben oder ob ihre Art bedroht ist oder nicht. Es ist ungerecht, sie auszubeuten, ob der Grund nun Fleisch, Milch, Pelz, Leder, Unterhaltung oder Sport heißt. Obwohl unser Gegenüber vielleicht nicht über Nacht vegan wird (oder vielleicht doch), haben wir ein wesentlich einfacheres und klareres Bild gezeichnet, als wenn wir das Augenmerk auf eine einzige Tierart und eine einzige Form der Ausbeutung gelegt hätten. Wenn du dich entschieden hast, einen Teil deiner Zeit der veganen Aufklärung zu widmen, nutze ihn optimal, indem du eindeutig klarstellst, dass alle empfindungsfähigen Lebewesen das Recht besitzen, nicht zu menschlichen Zwecken benutzt zu werden. In der Praxis bedeutet dies, sich für Veganismus als eine moralische Grundlinie auszusprechen, denn nur dadurch wird allen Formen der Tierausbeutung …

Aufklärung: Weitere Möglichkeiten

Infomaterial auslegen Wenn du über gedrucktes Infomaterial verfügst, das über die Rechte aller empfindungsfähigen Tiere aufklärt, nutze die Gelegenheit, es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Geeignete Orte für das Hinterlegen von kurzgefasstem Lesestoff sind zum Beispiel Biomärkte und Naturkostgeschäfte, Restaurants, Cafés und Bistros, Kulturzentren, Schulen und Unis, Bibliotheken, Tierheime und -arztpraxen. Bitte frage in jedem Fall vorher höflich nach, ob die Auslage von Infomaterial gestattet ist, damit nicht gleich am selben Tag der gesamte Stapel im Müll landet. Wenn du es einrichten kannst, mache mindestens einmal im Monat eine Tour durch die von dir »belieferten« Einrichtungen und fülle gegebenenfalls den Vorrat wieder auf. Schulen An Schulen und Hochschulen bieten sich viele Chancen, über Tierrechte und Veganismus aufzuklären. Neben der Möglichkeit, Flyer oder Broschüren zu verteilen oder Plakate aufzuhängen, kannst du eine Lese- und Diskussionsgruppe gründen, einen kleinen Infostand betreiben oder Filmvorführungen organisieren. Veranstaltungen können ein willkommener Anlass sein, Infomaterial, vegane Snacks oder warme Speisen anzubieten. Wenn deine Schule über eine eigene Mensa verfügt, kannst du dich direkt oder stellvertretend für mehrere (zum Beispiel mit einer …

Aufklärung: Internetaktivismus

Es gibt unzählige Formen, in denen sich vegane Aufklärung über das Internet betreiben lässt. Der größte Vorteil dabei: Im Netz gespeicherte Texte und Bilder bleiben in aller Regel über Jahre hinweg abrufbar. Interessierte, aktiv suchende oder aber auch zufällig auf deine Inhalte gestoßene Menschen können so durch deinen Einsatz und deine Kreativität ihren Horizont erweitern, und zwar überall auf der Welt und rund um die Uhr. Weitere Vorteile: Sehr viele praktische Internet-Dienste lassen sich kostenlos nutzen. Du kannst alleine arbeiten und benötigst keine Gruppe, bist unabhängig von Ort, Tageszeit und Wetter. Du bestimmst deinen eigenen Rhythmus, kannst dir die Zeit nehmen, gründlich über einen Sachverhalt nachzudenken oder zu recherchieren, bevor du zum Beispiel auf eine Frage antwortest. Deine eigenen Inhalte kannst du jederzeit ändern, ergänzen oder mit Inhalten anderer Aktivisten verknüpfen. Allgemeine Aufklärung Entkräfte Vorurteile, liefere Fakten oder biete deine Hilfe an, wo immer sich eine Gelegenheit dazu ergibt, zum Beispiel im Kommentarbereich eines Artikels oder Videos, in Forumsdiskussionen, in sozialen Netzwerken oder per E-Mail, beispielsweise als Leserbrief. Wenn du auf keiner-fliege.de einen zum Thema …