Nährstoffe

Nährstoff-Kurzportrait: Eisen

Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Es ist im menschlichen Körper vor allem für die Blutbildung erforderlich und muss über die Nahrung aufgenommen werden.

Der Tagesbedarf liegt für Frauen vor den Wechseljahren bei ca. 15 Milligramm, danach wie für erwachsene Männer bei ca. 10 Milligramm pro Tag. Eine Überdosierung ist möglich und kann schädliche Auswirkungen auf den Körper haben. Spezielle eisenhaltige Präparate zur Erhöhung der Eisenzufuhr sind deshalb (insbesondere für Männer) nur dann zu empfehlen, wenn ein ärztlich diagnostizierter Eisenmangel vorliegt.

Vergleichsweise große Mengen Eisen sind enthalten in Sojamehl, Sesam, Amarant, Linsen, Pfifferlingen, Hirse, Leinsamen, Haferflocken, Erbsen, Spinat, Mangold, Grünkohl
Die Aufnahme von Eisen im Körper wird gefördert durch Vitamin C (unter anderem in Acerolakirschen, Hagebutten, Petersilie, Grün- und Rosenkohl, Broccoli, Paprika, Zitrusfrüchten, Rot- und Weißkohl sowie Tomaten)
Die Aufnahme von Eisen im Körper wird gehemmt durch Kaffee, Tee, Kakao, Phytinsäure (unter anderem in Mais, Soja und Erdnüssen) und Oxalsäure (unter anderem in Rhabarber, Mangold, Spinat und Rote Bete). Letztgenannte Gemüsesorten besitzen zwar einen relativ hohen Eisenanteil, aber auch vergleichsweise viel Oxalsäure, wodurch die Eisenresorption geringfügig eingeschränkt wird.
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