Umstellung

Umstellung

Die Entscheidung, ab jetzt vegan zu leben, kann sich wie ein großer Schub für das Selbstbewusstsein und gleichzeitig ziemlich einschüchternd anfühlen. Auf der einen Seite bedeutet dieser Schritt, sein Handeln endlich voll und ganz an den Grundsätzen auszurichten, die man immer schon als richtig empfunden hat, welche aber aus verschiedenen Gründen (von Unsicherheit und Bequemlichkeit über Gruppenzwang bis zu irreführender Werbung) jahrelang mehr oder weniger ignoriert wurden. Der Schritt zum Veganismus bedeutet, ab jetzt kritisch zu denken und die Verantwortung für das eigene Handeln und dessen Folgen zu übernehmen.

Auf der anderen Seite stellen sich große Fragen wie »Was soll ich essen?« oder »Werde ich jetzt wohl krank?« Glücklicherweise ist das Angebot an veganer Hilfestellung inzwischen so groß, dass keine Frage unbeantwortet bleiben muss. Ob du auf der Suche nach Antworten lieber in Büchern oder im Internet stöberst, Filme ansiehst, Broschüren anforderst oder dich zu einem veganen Stammtisch gesellst, bleibt dir überlassen.

Es gibt keinen »richtigen« oder »falschen« Weg, vegan zu werden. Bei einigen dauert dieser Weg Wochen oder Monate, andere wiederum werden buchstäblich über Nacht vegan. Einige haben bereits Einblicke von veganen Familienmitgliedern oder Freunden erhalten, andere stehen vor absolutem Neuland. Der beste Rat ist jeweils das zu tun, was sich in diesem Moment richtig und machbar anfühlt. Es gibt keinen Plan, der für alle funktioniert, wichtig ist nur zu wissen, was der Konsum bestimmter Produkte für andere bedeutet und wie du damit umgehen willst.

Die Frage lautet dann: Möchte ich weiterhin unschuldige, fühlende Wesen in meinem Namen einsperren und töten lassen, nur weil ich es nicht anders gewöhnt bin? Oder bin ich bereit, neue Pfade zu beschreiten, mit der Gewissheit, das Richtige zu tun?

Vorschläge und Tipps:

Ernährung

Gesprächstipps

Kognitive Dissonanz

Überbleibsel

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